Er unterstrich die Notwendigkeit, die iranisch-chinesischen Beziehungen in verschiedenen Bereichen, wie im wirtschaftlichen, kommerziellen, wissenschaftlichen, technologischen und kulturellen Bereich, auszubauen. Die Umsetzung des strategischen 25-Jahre-Kooperationsabkommens zwischen Iran und China sei ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung von Frieden und Sicherheit in der Region.
Unter dem Hinweis auf den festen Willen Irans, die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf der Grundlage gegenseitigen Respekts auszubauen, fügte Präsident Raisi hinzu: „Trotz des Unwillens der Feinde der Islamischen Republik Iran und Chinas sind Dank der guten Führung beider Länder große Fortschritte in den bilateralen Beziehungen erzielt worden. Aber das, was getan wurde, ist weit von dem entfernt von dem, was getan werden sollte. Um diesen Rückstand auszugleichen, müssen größere Schritte unternommen werden.“
Bei diesem Treffen bezeichnete der chinesische Staatspräsident Xi Jinping die Umsetzung des umfassenden Abkommens für die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern als sehr effektiv für die Vertiefung und den Ausbau der bilateralen Beziehungen. Er kritisierte ferner den Unilateralismus und das tyrannische Verhalten der westlichen Länder auf internationaler Bühne. „Leider beharren diese Länder immer noch auf dem falschen Ansatz der Ära des Kalten Krieges, und dies hat den internationalen Normen und dem globalen Frieden und der Sicherheit geschadet.“
Xi Jinping unterstützte die territoriale Integrität der Islamischen Republik Iran und betonte die Notwendigkeit, Unilateralismus, ausländische Einmischung und Bedrohungen für Sicherheit und Stabilität in der Region und auf der ganzen Welt zu bekämpfen.
Bei diesem Treffen erklärte der chinesische Präsident zudem die Bereitschaft seiner Regierung, Unternehmen zu unterstützen, die bereit seien in Iran zu investieren.
Xi Jinping würdigte die Positionen und Maßnahmen Irans im Kampf gegen den Terrorismus und unterstrich die Erforderlichkeit einer schnellstmöglichen Umsetzung des Atomabkommens von 2015 und beschrieb dieses Abkommen, das offiziell als Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan - Joint Comprehensive Plan of Action - JCPOA, bekannt ist, als eines der Errungenschaften des Multilateralismus zur Beilegung von Differenzen.
Am Dienstag wurden in Anwesenheit der Präsidenten Irans und Chinas 20 Kooperationsdokumente zwischen hochrangigen Offiziellen beider Länder unterzeichnet. Zu den unterzeichneten Dokumenten gehören Kooperationsvereinbarungen in den Bereichen Krisenmanagement, Tourismus, Kommunikations- und Informationstechnologie, Umwelt, internationaler Handel, geistiges Eigentum, Landwirtschaft, Export, Gesundheitswesen, Medien, Sport und kulturelles Erbe.
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